IRI Pen – was ist das und wie funktioniert das System?

Wer im Studio nach einer nadelfreien Alternative für sichtbares Volumen sucht, stößt schnell auf den Begriff IRI Pen. Was vielen nicht klar ist: Der „Pen" ist nur die sichtbare Spitze eines durchdachten Systems. Dieser Beitrag erklärt, wie das Gerät funktioniert, was es leistet – und wo die klare Grenze zu medizinischen Verfahren liegt.

Was ist der IRI Pen?

Der IRI Pen ist die geläufige Bezeichnung für das stiftförmige Gerät innerhalb des IRI® Filler-Systems. Es handelt sich um ein mechanisches, kosmetisches Applikationssystem – ohne Strom, ohne Akku, ohne Elektronik. Bekannt ist es teilweise auch als „IRI Medical Pen", ist aber ausdrücklich kein medizinisches Gerät, sondern eine kosmetische Anwendung in den obersten Hautschichten.

Entwickelt wurde das System speziell für lizenzierte Kosmetiker:innen, die Volumen sichtbar aufbauen möchten – innerhalb eines klar definierten, rechtssicheren Rahmens.

Wie funktioniert das System?

Der IRI Pen arbeitet mit einem kontrollierten Federmechanismus. Der Ablauf in vier Schritten:

  • Spannen des Geräts über einen Drehmechanismus

  • Auslösen durch einen Druckknopf

  • Erzeugen eines präzisen mechanischen Impulses

  • Abgabe des Wirkstoffs durch eine mikrofeine Öffnung

Dabei kommt der IRI® Filler S600 zum Einsatz – eine quervernetzte Hyaluronsäure, die exakt auf Impuls und Mikroöffnung des Geräts abgestimmt ist. Gerät und Wirkstoff bilden eine Einheit, die nicht voneinander getrennt funktioniert.

💡 Lesetipp: Mehr zum Wirkstoff im Beitrag IRI® Filler S600 – was ist das genau?.

Anwendung in der Praxis

Die Anwendung erfolgt punktuell und manuell gesteuert. Die Anwenderin entscheidet bei jedem Impuls selbst über Platzierung, Spannung und Intensität. Typische Behandlungszonen sind:

  • Lippen (Volumen und Kontur)

  • Nasolabialfalten

  • Marionettenlinien

  • Wangen, Kinn und Mundwinkel

 

Das Resultat ist sofort sichtbar: ein klar erkennbarer Volumenaufbau, ohne Ausfallzeit, ohne Nadel und mit einer Haltbarkeit von 6-12 Monaten.

Abgrenzung zu anderen Methoden

Ein häufiges Missverständnis: Der IRI Pen sei "wie eine Unterspritzung". Das ist nicht der Fall. Er ist:

  • keine Injektion

  • keine Unterspritzung

  • kein invasiver Eingriff

Statt einer Nadel arbeitet das IRI Filler-System mit einer mikrofeinen Öffnung im oberen Bereich der Haut. Genau diese Abgrenzung macht das System für den kosmetischen Bereich  zugänglich. Jede Behandlung bleibt durchgehend in einem dokumentierten, strukturierten Rahmen.

💡 Lesetipp: Warum diese Struktur rechtlich entscheidend ist, erfährst du im Beitrag Warum das IRI System rechtlich einzigartig ist.

Fazit

Der IRI Pen ist weit mehr als ein einzelnes Gerät – er ist Teil eines durchdachten Konzepts aus Technologie, Wirkstoff, Schulung und Lizenz. Wer wissen möchte, wie sich diese Kombination im Studioalltag anfühlt und welche Ergebnisse damit möglich sind, findet hier die passenden Einblicke.

💡 Lesetipp: Reale Einblicke aus der Anwendung gibt es in den Erfahrungen mit dem IRI® Filler-System.

 


ÜBER DEN AUTOR

Autor

Ira Yasmin Lehmann

Ira Yasmin Lehmann ist Gründerin von YAVU® und Erfinderin des IRI® Filler-Systems für nadelfreie Hyaluronbehandlungen im Kosmetikbereich.

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